Nachhaltige Unternehmensführung

Arbeitskreis in der Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e.V.

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Ökonologie – Der Zukunftsgipfel für Leuchtturm-Unternehmer

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Hubertus Wolf
Geschäftsleitung des Instituts für Zukunfsmanagement



"Die Krisen decken auf: Vorsorgehandeln erfolgt zu spät, halbherzig, isoliert, kurzatmig oder gar nicht! Politik und Gesellschaft fordern ein Umdenken in Richtung „langfristiger Erfolg“. Aus Krisen lernen hieße, jetzt konsequent jene Mängel im Management der Zukunft zu korrigieren, die hauptursächlich dafür sind, dass sie derart tief treffen konnten.

Skeptiker des ökologischen Wandels verharren in ökonomischer Tradition, sehen die Kosten und befürchten Wettbewerbsnachteile. Die Erfolge weniger -gegen den Trend- zeigen umso markanter: Jeder hat es in der Hand, um selbst das Notwendige zu tun.

Doch welche Voraussetzungen erfüllen diese Maßstäbe konkret? Was muss im System des Managements dafür wirklich aktiv sein?

Nachhaltig handeln heißt, dass Unternehmen viel sensibler sein müssen, um die Qualität der Wert(e)perspektive ihres Geschäftsmodells darzustellen. Strategischer Vorsprung ist dabei ein Gesetz der Überlebensfähigkeit. Verantwortlich heißt, hier aktiv voran zu gehen statt zu warten, bis andere dies tun oder der Staat mit Rahmenbedingungen hilft.

Für mich ist der Schlüssel zu dieser Führung und Fitness „Ökonologie“! Die Strategie der ökonologischen Wertschaffung, Innovation und Integration ist ein Anker der Orientierung, Sicherheit und des Vertrauens in das eigene Leistungsvermögen. Er basiert auf der Wertschätzung durch Dritte. Die Ausgewogenheit von Ökonomie, partnerschaftlicher Führung, sozialer Verantwortung (Akzeptenz) und Ökologie schafft die Fundamente für eine umfassende Betrachtung und eine langfristige sowie nachprüfbare Unternehmensentwicklung. Darin liegt ein hohes Potential.

Ökonologische Weitsicht erfasst den gesamten Lebensraum eines Unternehmens, hat das Kriterium der Co-Evolution und verlangt Lösungen, die an den Quellen ansetzen. Diese Strategie nützt jedem Unternehmen. Indem sie den Kontext zwischen Unternehmen, Umfeld und Gemeinwesen sieht, stärkt sie ihre Balance, nutzt ihre Syn-Energien und vermeidet allseits beklagte Misfits. Mit dieser Öffnung deutet sich der unternehmerische Auftrag um: Das Wohl des Unternehmens bedingt das Gemeinwohl. Das Grundgesetz „Guter Governance“ folgt dem Gewinner-Gewinner-Prinzip und definiert „Gewinn“ in einer veränderten Outputlogik: Anerkennung als Leuchtturm nach allen Seiten: Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten, Stakeholder, Gesellschafter bis Banken.

Das zu wollen, entscheidet sich „innen“ - im Zentrum individueller strategischer Steuerung. Change beginnt mithin ganz „oben“ im „Kopf“ und „vorn“ im Prozess der Unternehmensentwicklung. Der Impuls dazu beruht auf Selbsterkennntis, ist kreativ, partnerschaftlich, umsichtig, vernetzt, tatkräftig und auf Kontinuität gerichtet. Mit diesen „Tipping Points“ beginnt - langfristiger - Erfolg. Mit der Perspektive: Jedes Unternehmen ist ein Leuchtturm – mithin Normalität statt Ausnahme.

Jetzt ist die Zeit, um seine Position zu überprüfen und in Form zu bringen. Unsere Mission ist, dazu einen Beitrag zu leisten."

 
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